In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen die Freude am Schlitteln entdeckt. Mit dem richtigen Verhalten lässt sich dieser Sport unbeschwert geniessen. Nun haben Swiss Sliding, die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und Seilbahnen Schweiz SBS 10 Verhaltensregeln für Schlittler definiert. Vorbild dafür waren die bewährten FIS-Regeln für Skifahrer und Snowboarder.
Die bfu- Beratungsstelle für Unfallverhütung will sich künftig noch mehr für die Sicherheit im Sport engagieren. Grundlage dafür ist das neue Sicherheitsdossier "Sport", welches erstmals in der Schweiz das Unfallgeschehen, die Risikofaktoren sowie erfolgsversprechende Präventionsmöglichkeiten für die wichtigsten Sportarten wissenschaftlich analysiert und darlegt.
5ème mise à jour, le Passeport-Raquettes 2012/13 est la suite évolutive d'une solution participative efficace et appréciée d'un large public.
Ce guide pratique a été pensé pour vous, dans le but d'offrir un suivi de tous les critères liant cette activité au respect... de la nature et ses habitants, des autres usagers, du travail de vos baliseurs, etc.
En acquérant cet ouvrage dans une démarche participative, vous contribuez à financer l'entretien et le développement de plus de 1'000 km de sentiers balisés répondant à la charte sécuritaire et environnementale "Sentiers-raquettes.ch".
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Was gibt es Schöneres, als im Winter auf Schneeschuhen oder Tourenskis in einer einsamen, verschneiten Landschaft weit abseits von Pisten in unberührter Natur unterwegs zu sein. Doch die Einsamkeit täuscht. Wenn sich auch weit und breit kein Mensch zeigt, so ist die Winterlandschaft doch von verschiedenen Wildtieren wie Gämsen, Hirschen oder Alpenschneehühnern bewohnt.
Diese Tiere durchleben im Winter eine schwierige Zeit. Die Temperatur sinkt auf frostige Werte, das Nahrungsangebot wird knapp und der Schnee macht die Fortbewegung mühsam. Wildtiere müssen darum sehr haushälterisch mit ihrer Energie umgehen. Nähert sich ein Schneeschuhläufer oder Tourenskifahrer, bleibt den Wildtieren oft nichts anderes übrig als die Flucht.
Nichts geht über eine Tour mit den Schneeschuhen im unberührten, verschneiten Gebirge. Allerdings: Wie Skitourengänger und Variantenskifahrer sind auch Schneeschuhsportler nicht vor Lawinen gefeit. Gute Informationen, die Einhaltung wichtiger Regeln und die richtige Ausrüstung helfen, Unfälle zu vermeiden. Ein Bericht aus dem Rega-Gönnermagazin 1414, Nr.73, Nov 2009
Schneesport ist Natursport. Und Schneesport ausserhalb der Pisten boomt: Immer mehr Freerider/-innen, Skitourenfahrer/-innen und Schneeschuhläufer/-innen geniessen ihre Freizeit und Freiheit in der verschneiten Bergwelt. Das bringt andere in Bedrängnis: Für Gämse, Schneehase und Co. ist der Winter mehr Last als Lust. Bereits ein kleiner Verzicht der Wintersportler bringt einen grossen Nutzen für die Wildtiere: Ruhe wahren, den Wald und Waldrand schonen, apere Stellen meiden und Schutzgebiete beachten. Wer mehr über Wildtiere weiss, der wird sie draussen besser beachten und mehr Naturerlebnisse mit nach Hause nehmen. Ein schonender Umgang mit der Bergnatur liegt im eigenen Interesse der Wintersportler: Zum einen um den eigenen «Spielplatz» Natur intakt zu erhalten, zum anderen, um immer strengere Vorschriften und Verbote zu vermeiden.
... Wildruhezonen in der Schweiz
Das Gamperfin und die Neuenalp - eine urtümliche Landschaft von nationaler Bedeutung im Grabser Berggebiet - stehen seit Jahren unter Schutz. Die Einhaltung der Schutzverordnungen wird seit 2007 stichprobenweise kontrolliert. Die Schutzgebiete - im Vergleich zur gesamten Gemeindefläche handelt es sich um sehr kleine Flächen - werden im Grundsatz sehr gut respektiert.